Eintrittskarten auch unter (03523) 700186


E-Mail hier

Musik an den Höfen

Die Musik an den Höfen des Meißnischen Landadels gastiert in den Sommermonaten auf den
einstigen Herrensitzen der Region.

Jedes Kammerkonzert wird mit hochkarätigen Künstlern zu einem einzigartigen Erlebnis an authentischen Orten.

~ ~ ~ ~ ~

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen auf den Schlössern des Meißner Landadels!




03.09.2022 ~ Sonnabend17:00 Uhr

Flautando Köln: Mais tout parle d´amour

Susanna Borsch, Susanne Hochscheid, Ursula Thelen, Kerstin de Witt

Werke von John Playford, Francesco Landini, Kurt Weill, G. Ph. Telemann, Neidhart, Buxtehude, J. S. Bachweiterlesen
Das renommierte Blockflötenquartett steht seit 31 Jahren für brilliantes Zusammenspiel auf höchstem technischen Niveau, gepaart mit Temperament, Charme und Witz. So souverän, wie sich die vier Musikerinnen auf internationalem Parkett bewegen, so innovativ sind sie auch bei der Entdeckung neuer genreübergreifender Literatur. Mit großem Stilgefühl und Phantasie arrangieren sie Werke aller Epochen für ihre Besetzung, die nicht nur mit mehr als 40 Blockflöten verschiedenster Größe und Bauart aufwartet, sondern auch mit der vielgelobten Sopranstimme von Ursula Thelen eine weitere Facette erklingen lässt.

Schloss Siebeneichen wurde 1543 von "Vierfürstenrat" Ernst von Miltitz als repräsentativer Bau errichtet, dessen ältester Bauteil im Renaissancestil noch heute als Landmarke die waldreiche Umgebung vor Meißen prägt.
Das Schloss erfüllte keine Verteidigungsfunktio war Wohnsitz und beherbergte die Verwaltung der Miltitz‘schen Güter und der Amthauptmannschaft Meißen, des heutigen Landkreises.
Das 18. Jh. überformte die Renaissanceanlage des Vorderschlosses zu einer eleganten Dreiflügelanlage im Dresdner Barockstil. Die Barockbauten umschließen einen Innenhof, der zu den schönsten Anlagen dieser Art in Sachsen gehört.
Nach der Enteignung 1945 wurde die Inneneinrichtung des Schlosses zerstreut und die Innenarchitektur teilweise vernichtet. Der Außenbau wurde gepflegt, mehrfach renoviert und das Schloss selbst bis heute als Fortbildungsstätte genutzt.schliessen

Schloss SiebeneichenMusik an den Höfen

30,00 EUR
04.09.2022 ~ Sonntag17:00 Uhr

Konzert für Streicher

Charlotte Thiele Violine, Florian Mayer Violine, Joanna Szumiel Viola, Friedrich Thiele Violoncello,
Daniel Thiele Violoncello

Franz Schubert: Streichquintett C-Dur D 956
Anton S. Arenski: Streichquartett Nr. 2 a-Moll op. 35weiterlesen
Mit 22 Jahren kontinuierlichem Einsatz für die Vielfalt in der Kammermusik hat das Freie Ensemble Dresden eine gewisse Reife erlangt.Doch Alter ist bekanntlich relativ – in diesem Konzert mischen die Musiker ihre Karten neu und lassen sich durch zwei sehr junge Musiker auffrischen.
Charlotte und Friedrich Thiele werden mit ihrer solistischen Qualität, jugendlichem Temperament und gleichzeitig beachtlicher Bühnenerfahrung unsere Interpretation der großen Werke von Anton Arensky und Franz Schubert bereichern. Dass familiäre Bindungen eine Rolle spielen ist hierbei ein sehr schöner Nebeneffekt.

Schloss Reichstädt gehört zum Besitz der Familie von Schönberg, die bereits seit über 800 Jahren in der Markgrafschaft Meißen leben. Sie wurden von den Wettinern zur Abwehr gegen die Slawen und zum Schutz und der Unterstützung der Aufsiedlung des Landes in dieses Grenzgebiet geholt.
In Reichstädt gab es bereits im 13. Und 14. Jahrhundert einen Herrensitz der Familie von Reichenstadt. Um 1500 kaufte Sigismund von Maltitz den Besitz und baute diesen zu einer prächtigen Anlage aus.
1569 erwarb der sächsische Kurfürst August das Anwesen, dem es als Jagdschloss diente. Nach mehreren Besitzerwechseln gelangte das Schoss im Jahr 1717 an die Familie von Schönberg. Sie baute das Schloss mit einem repräsentativen, zum Park gerichteten Westflügel aus und gab ihm die jetzige Gestalt.
Seitdem ist es, mit Unterbrechung der Jahre 1945 – 1998, im Besitz der Familie von Schönberg.schliessen

Schloss ReichstädtMusik an den Höfen

30,00 EUR
17.09.2022 ~ Sonnabend16:00 Uhr

Klangreflexionen

"Klangreflexionen"
3erlei Trio
Silvia Rozas Ramallal, Flöte | Sofía Zamora Meseguer, Oboe | Karsten Hoffmann, Hornweiterlesen
Programm:
Giovanni Battista Pergolesi: Suiten für 2 Oboen und Englisch Horn
Georg Philipp Telemann: Fantasie Nr. 3 und Nr. 6
Ludwig van Beethoven: Trio Nr. 1 op. 3

Silvia Rozas Ramallal wurde 1998 in Spaniens geboren. Mit 15 Jahren erhielt sie das „Grado Profesional“ mit Auszeichnung. Sie wurde u.a. beim I. EUROFLUTE Competition, IV. Concours International de Flûte Maxence Larrieu Nize, dem IV. Concorso Flautistico Internazionale „Severino Gazzelloni“ ausgezeichnet.
Sofía Zamora Meseguer wurde 1997 in Almoradí (Spanien) geboren. Im Alter von 7 Jahren begann sie Oboe zu spielen. Ihren Bachelor absolvierte sie am Real Conservatorio Superior de Música de Madrid bei Professor Juan Carlos Báguena und aktuell studiert sie in Leipzig bei Professor Nick Deutsch. Sie ist Mitglied der Karajan-Akademie der Berliner Philharmonikerund gewann erste Preis beim "Concurso Antonio Romero y Andia", "Concurso Internacional de Jóvenes Intérpretes Ciudad de Lliria" sowie beim "Certamen Vega Baja-Baix Vinalopò". Karsten Hoffmann, geb. 1998, ist fünffacher erster Bundespreisträger „Jugend musiziert“ und wurde mehrfach mit einem Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben ausgezeichnet. Seit August 2019 ist Karsten Hoffmann Solohornist beim Sinfonieorchester Wuppertal.

Schloss Hirschstein erhebt sich auf einer schroffen Granitbarre hoch über der Elbe. Im 10. Jh. als Grenzmark errichtet, wird es Ende des 17. Jh. zu einer Wohnanlage mit Innenhof und eingestelltem Turm umgebaut. Es entsteht ein neuer Nordflügel mit doppelläufiger Treppe.
1727 kauft Graf Adolf von Loß Schloss Hirschstein. Die Familie hatte großen Einfluss am sächsischen Hof. 1892 kauft der reiche Tuchfabrikant Ludwig Leuschner das Schloss als Hochzeitsgeschenk für seine Tochter Luise.
Im Nordflügel entsteht eine Eingangshalle mit barocken Türen. Darüber entsteht ein Porzellansaal mit einem kunstvollen Kamin aus Meißner Porzellan. Luise wohnt bis zur Enteignung durch das NS-Regime 1943 im Schloss. Als Staatsgefangene wird hier ab Juni 1944 die Belgische Königsfamilie festgehalten. Heute ist die Gemeinde Hirschstein der Besitzer.
In enger Zusammenarbeit bemühen sich der Heimat- und Förderverein "Oberes Elbtal" e. V. und die Gemeinde Hirschstein um die Wiederbelebung.schliessen

Schloss HirschsteinMusik an den Höfen

30,00 EUR
18.09.2022 ~ Sonntag16:00 Uhr

Abschlusskonzert

Baryton Trio Budapest
Kakuk Balázs, Barytongambe
József Spengler, Viola
András Kaszanyitzky, Violoncelloweiterlesen
Das 1980 gegründete Ensemble hat sich zum Ziel gesetzt, die etwa zweihundert Barytonwerke, die Haydn für Fürst Nikolaus von Esterházy, dem „Prachtliebenden” komponiert hat, auf historischen Instrumenten in Originalbesetzung vortragen zu können. Darüber hinaus spielt das Ensemble auch die Barytondivertimenti von Albrechtsberger, Burgksteiner, Hummel, Naumann, Tomasini, Lidl, Krause.
Schloss Batzdorf liegt nahe dem linken Hochufer der Elbe, entfaltet seine bauliche Wirkung jedoch nach dem westlich von ihm gelegenen Rehbocktal, einem der landschaftlich reizvollen linkselbischen Täler.
Die um mehrere Höfe malerisch gruppierten Bauten des Schlosses stammen im Wesentlichen aus dem 16. und 17. Jh. Der Saalbau (1697) und das Herrenhaus mit Mansarddach und Treppengiebel (1889) neben dem legendenumwobenen "Batzdorfer Totenschädel" und der Schlosskapelle mit barockem Portal und Allianzwappen v. Miltitz-v. Taube sin wesentliche Merkmale des Schlosses.
Der verdienstvolle Förderverein Schloss Batzdorf e.V. hat das zu DDR-Zeiten verfallene Schloss umfassend restauriert.schliessen

Schloss BatzdorfMusik an den Höfen

30,00 EUR