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Musik an den Höfen

Die Musik an den Höfen des Meißnischen Landadels gastiert in den Sommermonaten auf den
einstigen Herrensitzen der Region.

Jedes Kammerkonzert wird mit hochkarätigen Künstlern zu einem einzigartigen Erlebnis an authentischen Orten.

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Wir freuen uns auf ein Wiedersehen auf den Schlössern des Meißner Landadels!




17.07.2022 ~ Sonntag16:00 Uhr

Eröffnungskonzert: Trio Clarabella

Trio CLARABELLA
Ulrike Wolf – Travers- und Blockflöte
Karen Marit Ehlig – Violine
Robert-Christian Schuster – Fagott

Georg Philipp Telemann und die polnische Musikweiterlesen
Die Musikerfreunde von Clarabella haben „einerley Absicht zum Grunde, nämlich: sich der
Herzen zu bemeistern, die Leidenschaften zu erregen oder zu stillen, und die Zuhörer bald in
diesen, bald in jenen Affect zu versetzen.“ So fasste Johann Joachim Quantz seine Gedanken zum
guten Vortrag zusammen, den er rein und deutlich, rund und vollständig, leicht und fließend und
jeder vorkommenden Leidenschaft gemäß nannte. Im Mittelpunkt des Repertoires von Clarabella
stehen heutzutage wenig bekannte Kompositionen in ungewöhnlichen Formen, Klangfarben und
seltener Instrumentierung. Geprägt vom „guten Geschmack“ eröffnet sich in solchen, mitunter
auch einmal folkloristisch beeinflussten Werken oder Raritäten der frühbarocken Hausmusik eine
musikalische Klangwelt von großer Spannung und unerwarteter Ausdrucksfülle. Oder wie
Friedrich Nicolai schrieb: „Wie eine schöne Blume, die innig ergötzt.“

Schloss Proschwitz war bis ins 16. Jh. bischöfliches Tafelgut.
Nach der Reformation wurde es in ein Rittergut umgewandelt, bevor Dorothea Magdalena Gräfin von Beichlingen, geborene von Miltitz, 1732 das Gut erwarb und zu einem barocken Schloss ausbaute.
1859 erbt die einflussreiche Familie von Carlowitz Schloss Proschwitz. Durch die Heirat Friedrikes Freiin von Carlowitz mit Clemens Graf zur Lippe-Weißenfeld geht die Schlossanlage in den Familienbesitz derer zur Lippe über, welcher 1916 der Prinzentitel verliehen wird.
Clemens zur Lippe lässt das Schloss zwischen 1913 und 1914 im heute sichtbaren neubarocken Stil umbauen. Heute ist das Schloss wieder in Familienbesitz und Herzstück des Weingutes von Dr. Georg Prinz zur Lippe.schliessen

Schloss ProschwitzMusik an den Höfen

38,00 EURTickets jetzt kaufen
05.08.2022 ~ Freitag20:00 Uhr

I Liguriani - Klänge und Geschichten aus Ligurien

Fabio Biale – Gesang, Violine, Perkussion
Michel Balatti – Traversflöte
Fabio Rinaudo – Dudelsack
Filippo Gambetta – Knopfakkordeon
Claudio De Angeli – Gitarreweiterlesen
Ligurien, seine Sprache, seine Tänze, Melodien und Klänge bilden der Kern des anregenden musikalischen Programms der Liguriani. Alle Ensemble-Mitglieder sind bekannte Musiker der italienischen Folkszene, die über einen reichen musikalischen Erfahrungsschatz verfügen - von Studio und Radioaufnahmen zu internationalen Tourneen nach Italien, Frankreich, Spanien, Deutschland, England, Irland, Finnland, Dänemark, Kanada und USA.
Liguriani – das sind alte Lieder und temperamentvolle Tänze. Die Band präsentiert Tanzmusik aus Ligurien, die viele Anklänge aus anderen Kulturen in sich aufnimmt: mazurcas, sbrandi und monferrine aus Ligurien und dem Piemont, ebenso wie französische und schottische Walzer. Das Repertoire besteht aus traditionellen und populären Liedern im ligurischen Dialekt, zauberhaft arrangiert voller Herz und Seele.

Balladen von Liebespaaren, Schiffsuntergängen und Partisanen, temperamentvolle Tänze und besinnliche Weisen.

Das Ensemble der Schlösser und des großen Landschaftsparks in Zabeltitz entstand, als Reichsgraf J. Chr. von Wackerbarth 1728 die Herrschaft von August dem Starken übereignet bekam. Das vorhandene Wasserschloss ließ Wackerbarth von Knöffel zu einem Palais im eleganten Stil des Dresdner Rokoko umgestalten.
Der wegen seiner prächtigen Renaissancefassaden als "Altes Schloss" geltende "Große Stall" wurde 1588 von Hofarchitekt Paul Buchner für Kurfürst Christian II. gebaut. Einst war Zabeltitz bevorzugtes Jagdrevier des wettinischen Herrscherhauses, verlor diesen Rang jedoch später an Moritzburg.
Der Schlosspark mit zahlreichen Kleinarchitekturen, Skulpturen und den bedeutendsten Gartenanlagen Sachsens übertrifft an Schönheit noch das berühmte Großsedlitz. Schloss, Parkanlage, Großer Stall, Rokokopalais und die benachbarte Dorfkirche bilden ein kulturelles Ensemble von europäischem Rang und geben der überwiegend landwirtschaftlich genutzten Gegend eine künstlerische Note.schliessen

Schloss ZabeltitzMusik an den Höfen

30,00 EURTickets jetzt kaufen
19.08.2022 ~ Freitag18:00 Uhr

Musik am kursächsischen Hof

Dresdner Bachsolisten
Joachim Schäfer, Trompete
Arne Lagemann, Trompete
Kiichi Yotsumoto, Trompete
MinJung Kang, Violine
Takahiro Fujii, Oboe
Kathrin Lösch-Bäz, Flöte
Uwe Hirth-Schmidt, Violoncello
Yuka Inoue Kontrabass
Ayumi Kitamura Cembaloweiterlesen
Die Dresdner Bach-Solisten wurden 2014 von Joachim Schäfer gegründet. Die Dresdner Bach-Solisten, bestehend aus führenden Instrumentalisten, haben sich zur Aufgabe gemacht, die Werke der Hochblüte der europäischen Musikkultur des 18. Jahrhunderts zu pflegen.

Ein Genie ist dabei aus dem Repertoire nicht wegzudenken, und auch dieses hat eine "Geschichte mit Dresden". Dieses Genie liebäugelte mit der Residenzstadt Dresden.

1736 wurde ihm der ersehnte Titel des "Hof-Compositeurs" verliehen. Sein Name: Johann Sebastian Bach. "Die Dresdner Bach-Solisten" sind immer wieder fasziniert und anhaltend mit Bach beschäftigt.

Seine Werke bergen eine reiche, tiefsinnige Emblematik und Symbolik. Ihre Architektur und Proportionen sind wohl durchdacht, die musikalischen Motive genial erfunden.

Schloss Jahnishausen gilt als kleines Juwel der sächsischen Geschichte. Seine 700-jährige Geschichte beginnt als frühdeutsche Wasserburg. Das südwestlich von Riesa im Jahnatal gelegene Ensemble aus Herrenhaus, Gutshof und Parkanlage zeigt stilistische Merkmale bereits aus der Spätrenaissance. Mitte des 15. Jh. kam der damals noch Watzwitz genannte Ort in den Besitz derer von Schleinitz auf Seerhausen. Durch Erbteilung wurde das damalige Vorwerk zum Rittersitz und erhielt den Ortsnamen seines Besitzers Johann (Jahn) von Schleinitz in Jahnishausen. Im Dreißigjährigen Krieg erlebte das Rittergut häufige Verwüstungen, was wohl seiner Lage an der Via Regia geschuldet war, die damals zugleich Heerstraße war. 1824 erwarb Johann von Sachsen das Rittergut, was fortan nun Besitz des sächsischen Königshauses war. Der feinsinnige und kulturell gebildete König Johann von Sachsen nutzte Jahnishausen als privaten Rückzugsort und übersetzte wohl hier Dante Alighieris „Die Göttliche Komödie“. Bis zur Enteignung 1945 blieb das Schloss in königlichem Besitz.
Nach einem Brand 1969 verfiel das Schloss zusehends und blieb bis Ende des Jahrhunderts eine Ruine. Seit 2001 gehört das Ensemble der Gut Jahnishausen e.G., die baulich inzwischen Erstaunliches erreicht hat und dem Schloss gemeinsam mit einem engagierten Förderverein und der „Lebenstraum Gemeinschaft“ zu einer Wiederbelebung verholfen hat.

Bei schlechtem Wetter findet das Konzert in der Schlosskirche Jahnishausen statt.schliessen

Schloss JahnishausenMusik an den Höfen

30,00 EURTickets jetzt kaufen
21.08.2022 ~ Sonntag16:00 Uhr

Klavierrezital Peter Rösel

Ludwig van Beethoven
Sonate Nr. 30 E-Dur op. 109
Sonate Nr. 31 As-Dur op. 110
Sonate Nr. 32 c-Moll op. 111weiterlesen
Peter Rösel, in Dresden als Sohn eines Dirigenten und einer Sängerin geboren, erhielt mit sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht. Am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium absolvierte er ein fünfjähriges
Studium bei Dmitri Baschkirow und Lew Oborin. In dieser Zeit wurde er nicht nur erster Deutscher Preisträger des Tschaikowski-Wettbewerbes Moskau und des Klavierwettbewerbes Montreal, sondern begann auch eine internationale Karriere, die ihn bis heute in die Musikzentren aller Kontinente führt.
Er ist Professor an der Dresdner Musikhochschule und Ordentliches Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste. Für sein langjähriges und herausragendes Schaffen als Pianist wurde Peter Rösel im März 2009 mit dem Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden ausgezeichnet.

Das Rittergut Limbach war Siedlungsursprung des Ortes.
Dietrich von Limbach wurde 1312 das erste Mal erwähnt. Vermutlich war das Herrenhaus zunächst eine Wasserburg. Aus dieser entwickelte sich eine vierseitige Hofanlage, die heute noch von Renaissance-Einflüssen zeugt.
1458 kauften Dietrich von Schönberg und sein Neffe Caspar das Anwesen. Seither war es fast ausnahmslos im Besitz derer von Schönberg. 1945 wurde die Familie enteignet, worunter auch das Rittergut Limbach fiel.
1998 musste es wegen Baufälligkeit verlassen werden. 2001 wurde es von der Stadt Wilsdruff in die Stiftung Leben und Arbeit eingebracht.
Seither wurde es durch viel Engagement und Hilfe durch die öffentliche Hand wieder auf- und ausgebaut.schliessen

Rittergut LimbachMusik an den Höfen

ab 30,00 EURTickets jetzt kaufen
28.08.2022 ~ Sonntag17:00 Uhr

Viva Vivaldi!

Wolfgang Hentrich Violine
Bernhard Hentrich Violoncello

Werke von Antonio Vivaldi, Joseph Haydn und Stefan Frenkelweiterlesen
Wolfgang Hentrich, Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe, studierte an der Musikhochschule Dresden. Mit 21 Jahren übernahm er die Position des 1. Konzertmeisters der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz; seit 1996 ist er 1. Konzertmeister der Dresdner Philharmonie. Wolfgang Hentrich leitet das Philharmonische Kammerorchester Dresden. An der Dresdner Musikhochschule erhielt er im Jahr 2003 eine Professur für Violine und Orchesterspiel. Seit 2013 leitet er die Deutsche Streicherphilharmonie.
Bernhard Hentrich studierte Violoncello an den Musikhochschulen Dresden, Karlsruhe und der Schola Cantorum Basiliensis sowie Musikwissenschaft an der TU Dresden. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit verband ihn mit dem Tänzer Thomas Hartmann und dem Schauspieler Rolf Hoppe. Seit 2017 ist der Professor für Alte Musik an der Musikhochschule Dresden. Seine Forschungsthemen umfassen u.a. den Mythos Stradivari.schliessen

Schloss ScharfenbergMusik an den Höfen

30,00 EURTickets jetzt kaufen
03.09.2022 ~ Sonnabend17:00 Uhr

Flautando Köln: Mais tout parle d´amour

Susanna Borsch, Susanne Hochscheid, Ursula Thelen, Kerstin de Witt

Werke von John Playford, Francesco Landini, Kurt Weill, G. Ph. Telemann, Neidhart, Buxtehude, J. S. Bachweiterlesen
Das renommierte Blockflötenquartett steht seit 31 Jahren für brilliantes Zusammenspiel auf höchstem technischen Niveau, gepaart mit Temperament, Charme und Witz. So souverän, wie sich die vier Musikerinnen auf internationalem Parkett bewegen, so innovativ sind sie auch bei der Entdeckung neuer genreübergreifender Literatur. Mit großem Stilgefühl und Phantasie arrangieren sie Werke aller Epochen für ihre Besetzung, die nicht nur mit mehr als 40 Blockflöten verschiedenster Größe und Bauart aufwartet, sondern auch mit der vielgelobten Sopranstimme von Ursula Thelen eine weitere Facette erklingen lässt.

Schloss Siebeneichen wurde 1543 von "Vierfürstenrat" Ernst von Miltitz als repräsentativer Bau errichtet, dessen ältester Bauteil im Renaissancestil noch heute als Landmarke die waldreiche Umgebung vor Meißen prägt.
Das Schloss erfüllte keine Verteidigungsfunktio war Wohnsitz und beherbergte die Verwaltung der Miltitz‘schen Güter und der Amthauptmannschaft Meißen, des heutigen Landkreises.
Das 18. Jh. überformte die Renaissanceanlage des Vorderschlosses zu einer eleganten Dreiflügelanlage im Dresdner Barockstil. Die Barockbauten umschließen einen Innenhof, der zu den schönsten Anlagen dieser Art in Sachsen gehört.
Nach der Enteignung 1945 wurde die Inneneinrichtung des Schlosses zerstreut und die Innenarchitektur teilweise vernichtet. Der Außenbau wurde gepflegt, mehrfach renoviert und das Schloss selbst bis heute als Fortbildungsstätte genutzt.schliessen

Schloss SiebeneichenMusik an den Höfen

30,00 EURTickets jetzt kaufen
04.09.2022 ~ Sonntag17:00 Uhr

Konzert für Streicher

Charlotte Thiele Violine, Florian Mayer Violine, Joanna Szumiel Viola, Friedrich Thiele Violoncello,
Daniel Thiele Violoncello

Franz Schubert: Streichquintett C-Dur D 956
Anton S. Arenski: Streichquartett Nr. 2 a-Moll op. 35weiterlesen
Mit 22 Jahren kontinuierlichem Einsatz für die Vielfalt in der Kammermusik hat das Freie Ensemble Dresden eine gewisse Reife erlangt.Doch Alter ist bekanntlich relativ – in diesem Konzert mischen die Musiker ihre Karten neu und lassen sich durch zwei sehr junge Musiker auffrischen.
Charlotte und Friedrich Thiele werden mit ihrer solistischen Qualität, jugendlichem Temperament und gleichzeitig beachtlicher Bühnenerfahrung unsere Interpretation der großen Werke von Anton Arensky und Franz Schubert bereichern. Dass familiäre Bindungen eine Rolle spielen ist hierbei ein sehr schöner Nebeneffekt.

Schloss Reichstädt gehört zum Besitz der Familie von Schönberg, die bereits seit über 800 Jahren in der Markgrafschaft Meißen leben. Sie wurden von den Wettinern zur Abwehr gegen die Slawen und zum Schutz und der Unterstützung der Aufsiedlung des Landes in dieses Grenzgebiet geholt.
In Reichstädt gab es bereits im 13. Und 14. Jahrhundert einen Herrensitz der Familie von Reichenstadt. Um 1500 kaufte Sigismund von Maltitz den Besitz und baute diesen zu einer prächtigen Anlage aus.
1569 erwarb der sächsische Kurfürst August das Anwesen, dem es als Jagdschloss diente. Nach mehreren Besitzerwechseln gelangte das Schoss im Jahr 1717 an die Familie von Schönberg. Sie baute das Schloss mit einem repräsentativen, zum Park gerichteten Westflügel aus und gab ihm die jetzige Gestalt.
Seitdem ist es, mit Unterbrechung der Jahre 1945 – 1998, im Besitz der Familie von Schönberg.schliessen

Schloss ReichstädtMusik an den Höfen

30,00 EURTickets jetzt kaufen
17.09.2022 ~ Sonnabend16:00 Uhr

Klangreflexionen

3erlei Trio
Silvia Rozas Ramallal Flöte, Christopher Koppitz Oboe, Karsten Hoffmann Horn

Klangreflexionen
Johann Sebastian Bach Goldberg Variationen
BWV 988 Ludwig van Beethoven Streichtrio Nr. 1 op. 3weiterlesen
Silvia Rozas Ramallal wurde 1998 in Spaniens geboren. Mit 15 Jahren erhielt sie das „Grado Profesional“ mit Auszeichnung. Sie wurde u.a. beim I. EUROFLUTE Competition, IV. Concours International de Flûte Maxence Larrieu Nize, dem IV. Concorso Flautistico Internazionale „Severino Gazzelloni“ ausgezeichnet.
Der deutsch-portugiesische Oboist Christopher Koppitz, geb. 1993, studierte von 2002 bis 2010 in Lissabon. Er ist mehrfacher erster Bundespreisträger und Sonderpreisträger von „Jugend musiziert“. Seit 2017 ist Christopher Koppitz Solo-Oboist der Bielefelder Philharmoniker. Karsten Hoffmann, geb. 1998, ist fünffacher erster Bundespreisträger „Jugend musiziert“ und wurde mehrfach mit einem Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben ausgezeichnet. Seit August 2019 ist Karsten Hoffmann Solohornist beim Sinfonieorchester Wuppertal.

Schloss Hirschstein erhebt sich auf einer schroffen Granitbarre hoch über der Elbe. Im 10. Jh. als Grenzmark errichtet, wird es Ende des 17. Jh. zu einer Wohnanlage mit Innenhof und eingestelltem Turm umgebaut. Es entsteht ein neuer Nordflügel mit doppelläufiger Treppe.
1727 kauft Graf Adolf von Loß Schloss Hirschstein. Die Familie hatte großen Einfluss am sächsischen Hof. 1892 kauft der reiche Tuchfabrikant Ludwig Leuschner das Schloss als Hochzeitsgeschenk für seine Tochter Luise.
Im Nordflügel entsteht eine Eingangshalle mit barocken Türen. Darüber entsteht ein Porzellansaal mit einem kunstvollen Kamin aus Meißner Porzellan. Luise wohnt bis zur Enteignung durch das NS-Regime 1943 im Schloss. Als Staatsgefangene wird hier ab Juni 1944 die Belgische Königsfamilie festgehalten. Heute ist die Gemeinde Hirschstein der Besitzer.
In enger Zusammenarbeit bemühen sich der Heimat- und Förderverein "Oberes Elbtal" e. V. und die Gemeinde Hirschstein um die Wiederbelebung.schliessen

Schloss HirschsteinMusik an den Höfen

30,00 EURTickets jetzt kaufen