MUSIK AN DEN HÖFEN DES
MEISSNISCHEN LANDADELS

Jahrgang 2017

07. Juli – 10. September 2017

Schirmherr: Landrat Arndt Steinbach, Meißen

Sonntag, 27. August 2017 | 16:00 Uhr
Einlass 15:00 Uhr

Schloss Reichstädt

Schloss Reichstädt

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Die Familie von Schönberg lebt bereits seit über 800 Jahren in der Markgrafschaft Meißen. Sie wurden von den Wettinern zur Abwehr gegen die Slawen und zum Schutz und der Unterstützung der Aufsiedlung des Landes in dieses Grenzgebiet geholt. In Reichstädt gab es bereits im 13. und 14. Jahrhundert einen Herrensitz der Familie von Reichenstadt. Um 1500 kaufte Sigismund von Maltitz den Besitz und baute diesen zu einer prächtigen Anlage aus. 1569 erwarb der sächsische Kurfürst August das Anwesen, dem es als Jagdschloss diente. Nach mehreren Besitzerwechseln gelangte das Schoss im Jahr 1717, durch die Heirat des Abraham von Schönberg/Maxen, in den Besitz der Familie. Sein Sohn, der Generalpostmeister Adam Rudolph, der durch die Erbschaft zu einem Vermögen gekommen war, baute das Schloss mit einem repräsentativen, zum Park gerichteten Westflügel aus und gab ihm die jetzige Gestalt. Seitdem ist es, mit Unterbrechung der Jahre 1945–1998, im Besitz der Familie von Schönberg und wird Schritt für Schritt renoviert.

Programm:

Konzert für Streichquartett

Joseph Haydn (1732-1809):
Streichquartett op. 71, Nr. 2 in D-Dur

Béla Bartók (1881-1945):
Streichquartett Nr. 3

Franz Schubert (1797-1828):
Streichquartett in d-Moll, D 810 „Der Tod und das Mädchen“

Ausführende:

Eliot Quartett
Maryana Osipova und Alexander Sachs, Violine
Dmitry Khakhalin, Viola
Michael Preuss, Violoncello

Anfahrt:

B172 Richtung Dippoldiswalde, nach der Straßenbrücke in Stadtlage nach rechts und dann im innerstädtischen Bereich der Ausschilderung nach Reichstädt folgen.

Reisezeit von Dresden-Altstadt: 35 min.

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